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  Bauen mit Glas - Isolierglas (ISO)
 
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Isolierglas ist eine aus mehreren (meistens zwei, in einigen Fällen auch drei) parallel liegenden Flachglas-Scheiben zusammengesetzte Glasfläche. In der letzten Jahrzehnten verdrängte diese Technik die historische Einscheiben-Verglasung in den Industrieländern der gemäßigten und kalten Klimazonen. Der Vorteil liegt insbesondere im größeren Wärmeschutz. Isolierglas bildet daher heute die gängige Art und Weise der Verglasung, beispielsweise bei den Fenstern von Gebäuden.

Zwischen den einzelnen Scheiben befindet sich in der Regel Argon- oder Kryptongas. Dadurch ist die Wärmeleitfähigkeit senkrecht zu den Glasflächen herabgesetzt, und der Wärmedämmungseffekt sehr hoch.

Die Glasscheiben werden an ihrem äußeren Rand durch Abstandhalter, die aus Aluminium, Edelstahl oder Kunststoff gefertigt sind, voneinander getrennt. Die Abstandhalter, meist 10-20 mm dick, erhalten auf ihren Schenkeln einen thermoplastischen Dichtstoff (Isobutylen), der sich durch Verpressen fest mit den Glasoberflächen verbindet. Nach der Befüllung mit Luft oder Edelgas in den Scheibenzwischenraum wird die Randfuge, die durch den Abstandhalter und die beiden Glaskanten gebildet wird, mit einem Dichtstoff aus Polyurethan oder speziellen Polysulfiden abgedichtet. Das Isolierglas ist danach hermetisch abgedichtet und besitzt im Scheiben-Zwischenraum die Luftmenge, die sich durch den Luftdruck am Tag der Produktion ergab.

In die Hohlräume der Abstandshalterprofile muss zur Trocknung der im Scheibenzwischenraum eingeschlossenen Luft ein Trocknungsmittel gefüllt werden. Dies besteht aus Stoffen, die in die Materialfamilie der Silicagele oder Molekularsiebe (Zeolithe) fallen. Sie können Wasser aufnehmen und physikalisch binden. Das verhindert die Bildung von Wasserdampf im Scheibenzwischenraum und ein störendes Beschlagen der Scheibe durch Kondensation von Wasserdampf, wenn die Taupunkttemperatur, etwa im Winter, unterschritten wird.

Metalldampfbeschichtungen moderner Gläser halten im Sommer kurzwelliges Infrarotlicht ab, lassen aber langwelliges Infrarotlicht durch. Das verhindert im Sommer ein nicht gewolltes Aufheizen und bringt im Winter einen zusätzlichen Wärmegewinn. Diese Metallbeschichtung reflektiert und dämpft zugleich als Nebeneffekt auch Funkwellen. Die Metallbedampfung wird auch für den Spiegeleffekte der Glasfront verwendet und dient somit auch der architektonischen Gestaltung.

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